Lucy in the Sky – aber wo?
Oktober 2009 | Meinung von Claudia Morgenstern | Neue Artikel per Mail erhaltenDas Phänomen des freiwilligen Sich-bespitzeln-lassens via Social Media treibt immer neue Blüten. Den nötigen Dünger dafür bieten immer häufiger findige Unternehmen – wie etwa die Lufthansa. Mit dem frisch gestarteten MySkyStatus bietet die Flugesellschaft nun einen Dienst an, mit dem jeder Reisende über Twitter und Facebook sowohl seinen Freunden als auch potentiellen Einbrechern mitteilen kann, wo er sich gerade über den Wolken befindet – samt Höhe und direktem Link zu Google Maps. Ist natürlich praktisch für den Fall, dass die Maschine mal über dem Bermuda-Dreieck abstürzt …
Ansonsten ist der Dienst aus privater Sicht eher überflüssig. Denn mal im Ernst: Wenn ich in den langersehnten Skiurlaub nach Österreich oder unter die Palmen Mallorcas fliege, will ich mich nicht per World Wide Web verfolgt fühlen. Das ist, als würden hunderte unsichtbare Augenpaare auf einem lasten und jeden zurückgelegten Kilometer nachvollziehen. Waaah … Paranoia!



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