Das kann doch nicht Wahl sein! (4)
September 2009 | Meinung von Claudia Morgenstern | Neue Artikel per Mail erhaltenOb man es will oder nicht - Man kommt mittlerweile nicht mehr um DAS Thema überhaupt herum: die Bundestagswahl 2009. Überall sieht und hört man Wahlprogramme, Slogans, Debatten und was es nicht alles gibt. Und auch in den sozialen Netzwerken bleibt man vom Wahlkampf nicht verschont.

Ganz vorne mit dabei ist StudiVZ, das mit einer riesigen „Wahlzentrale“ politisches Engagement demonstriert. Auf dem Edelprofil gibt es soviel Content, dass ein Screenshot gar nicht reicht. Da gibt es diverse Umfragen, Verlinkungen zu themenverwandten Aktionen wie dem Wahl-o-mat oder Wahlzeit.tv und Videos von verschiedenen Politikern, wie sie sich zu unterschiedlichen Themen äußern. Meist nehmen sie Stellung zu von Usern gestellten Fragen.

Diese kann man den Spitzenkandidaten dank der Aktion “Erst fragen, dann wählen” stellen, welche ebenfalls im Rahmen der Wahloffensive auf der Plattform lanciert wurde. Hier zeigt sich einer der deutlichen Vorteile der „webalen“ Vernetzung: Was sonst ermöglicht es einem, auf so bequeme Art und Weise mit den relevanten Politpersönlichkeiten in den Dialog zu treten?
Die VZ-Netzwerke sind momentan eine Spielwiese für alle Wahlinteressierten und solche, die es werden wollen. Bei den vielen Parteiprofilen und -gruppen, die man derzeit dort findet, kommt mir folgende Frage in den Sinn: Wie wäre es denn mit einem PolitikVZ? Vielleicht mit dem Motto “Where everybody knows your Party”. Sollte ich mir patentieren lassen.
(Bildquellen: Screenshots von StudiVZ)


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