Google links, Bing rechts
Juni 2009 | Meinung von Joerg Petzold | Neue Artikel per Mail erhalten
Immer wieder schön, wenn man maßgeblichen Prozessen beim Schlagabtausch zugucken kann. Microsofts Sägen am Googlestuhl zum Beispiel. Die Beta von Bing kann man ja schon seit vorgestern testen, heute soll Bing dann final erreichbar sein. Laut Aussage des Konkurrenten soll Bing den semantischen Gehalt von Suchanfragen besser interpretieren können. Heißt im Klartext: Nicht nur die Übereinstimmung von Suchbegriffen wird als Treffer gewertet, sondern auch die thematische Orientierung.
Wenn man also nach einem Kettenumwerfer fürs Mountainbike sucht, dann sollte Bing besser als Google wissen, ob man nun Ebay stöbern möchte, Expertenforen befragen sollte oder an physikalischen Prozessen bei Umlenkrollen interessiert ist. Bing schreibt sich auf jeden Fall schon vorab auf die Schultern, dass man in Sachen Shopping und Medical Care (aha?) bei Bing besser aufgehoben sei. Grau, mein Freund, ist alle Therorie. Und deshalb kann man hier den Eins-zu-Eins Vergleich machen. Die Alpen/Anden/Rocky Mountains sorgen auf jeden Fall jetzt schon für Kopfschmerzen.
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